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Art. 1 Name und Sitz
Unter dem Namen Schweizerische Psoriasis und Vitiligo Gesellschaft (SPVG) besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB. Die Gesellschaft ist politisch und konfessionell neutral. Sitz ist Zürich.


Art. 2 Zweck
Die Gesellschaft setzt sich zum Ziel, als gemeinnützige gesamtschweizerische Organisation Personen, die an irgendeiner Form der Psoriasis (Schuppenflechte) oder Vitiligo (Weissfleckenkrankheit) leiden, Hilfe zu bieten und ihre Interessen zu wahren.

Die Ziele der Gesellschaft sollen vor allem durch folgende Massnahmen erreicht werden:

  • Information über medizinische, rechtliche, wirtschaftliche und andere Fragen.
  • Die Zusammenarbeit mit Ärzten und Apothekern, mit schweizerischen und ausländischen Vereinigungen ähnlicher Art sowie mit privaten und öffentlichen Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens.
  • Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Behörden und Institutionen.
  • Förderung und Bildung von Regionalgruppen und Elterngruppen.
  • Förderung von Aktivitäten, die sich für Patienten positiv auf den Verlauf ihrer Krankheit auswirken.

Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.


Art. 3 Mitgliedschaft
Als Aktivmitglieder können der SPVG Personen beitreten, die an Psoriasis, Vitiligo oder einer artverwandten Krankheit leiden sowie Personen, welche die Ziele der Gesellschaft unterstützen wollen.
Juristische Personen, welche die Ziele der Gesellschaft unterstützen wollen, können der Gesellschaft als Firmenmitglieder beitreten.
Natürliche Personen, die sich um die Gesellschaft besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie besitzen die gleichen Rechte und Pflichten wie Aktivmitglieder, bezahlen jedoch keinen Mitgliederbeitrag.
Alle Mitglieder unterziehen sich den Statuten und Beschlüssen des Vorstands und der Mitgliederversammlung.


Art. 4 Beitritt / Austritt / Ausschluss
Der Beitritt erfolgt aufgrund einer schriftlichen Beitrittserklärung.
Die Mitgliedschaft endigt bei der natürlichen Person durch Tod, Austritt oder Ausschluss, bei der juristischen Person durch Austritt, Ausschluss oder Verlust der Rechtspersönlichkeit. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft geht jeder Anpruch auf das Vereinsvermögen verloren.
Der Austritt ist nur auf Ende des Kalenderjahres möglich. Er ist schriftlich bis spätestens zwei Monate vor Ablauf des Jahres zu erklären.
Ein Ausschluss erfolgt automatisch, wenn nach zweimaliger schriftlicher Mahnung der Mitgliederbeitrag nicht bezahlt wird. Mitglieder, die den Interessen der Gesellschaft schaden, können auch von der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden.


Art. 5 Organe
Die Organe der Gesellschaft sind:

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand

Art. 6 Die Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jeweils bis Ende April statt. Das Datum wird mindestens zwei Monate vor ihrer Abhaltung bekanntgegeben. Die Traktandenliste wird spätestens einen Monat vor der Versammlung publiziert.Publikation von Datum und Traktandenliste erfolgen in der Regel überdie SPVG-Mitgliederzeitschrift "Hautsache", bzw. "La peausurtout".
Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ist -- mindestens drei Wochen im voraus --einzuberufen, wenn dies vom Vorstand, von der Mitgliederversammlung oder von mindestens drei Regionalgruppenleitungen verlangt wird.Sie ist zudem einzuberufen, wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder verlangt wird.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäss einberufen wurde.
Jedes anwesende Aktivmitglied hat eine Stimme.
Firmenmitglieder können eine Vertretung an die Mitgliederversammlung entsenden, haben jedoch kein Stimmrecht.
Beschlüsse werden vorbehältlich einer anderen statutarischen Regelung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit verfügt der Präsidentüber die Möglichkeit desStichentscheids. Jede Beschlussfassung erfolgt offen, sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschliesst.


Art. 7 Kompetenzen der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung hat folgende Geschäfte zu behandeln:

  • Genehmigung des Jahresberichts
  • Genehmigung der Jahresrechnung
  • Erfolgsrechnung und Bilanz -mit Bericht der Revisionsstelle
  • Anhörung der Regionalgruppenleiter
  • Entlastung des Vorstands
  • Festsetzung des Mitgliederbeitrages
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Wahl des Vorstands
  • Entschädigung von Vorstandsmitgliedern für besondere Leistungen
  • Behandlung von Anträgen des Vorstands
  • Behandlung von Anträgen von Mitgliedern
  • Vornahme von Statutenänderungen
  • Ausschluss von Mitgliedern
  • Auflösung der Gesellschaft

Art. 8 Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Kassier und bis zu sechs weiteren Mitgliedern. Er konstituiert sich selbst. Alle Vorstandsmitglieder werden jeweils für ein Jahr gewählt. Der Vorstand erstattet den Mitgliedern regelmässig Bericht über seine Aktivitäten. Vorstandsmitglieder bezahlen keine Mitgliederbeiträge. Die Organe des Vereins sind ehrenamtlich tätig und haben grundsätzlich nur Anspruch auf Entschädigungen ihrer effektiven Spesen und Barauslagen. Für besondere Leistungen einzelner Vorstandsmitglieder kann eine angemessene Entschädigung ausgerichtet werden.


Art. 9 Kompetenzen und Pflichten des Vorstands
Der Vorstand leitet die Geschäfte, vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und vertritt die SPVG nach aussen. Er erledigt alle übrigen, nicht andern Organen der Gesellschaft übertragenen Angelegenheiten.
Die rechtsverbindliche Unterschrift für die Gesellschaft führt der Präsident zusammen mit dem Vizepräsidenten, im Verhinderungsfalle der Vizepräsident an Stelle des Präsidenten mit dem Kassier oder einem andern Vorstandsmitglied.
Der Vorstand ist verantwortlich für die Einberufung der Mitgliederversammlung und der Regionalgruppenleitertreffen.
Der Vorstand ist berechtigt, nach Bedürfnis Sachverständige zu den Sitzungen beizuziehen.


Art. 10 Die Regionalgruppen
Mitglieder der Gesellschaft, die im selben Gebiet wohnen, können sich zu einer Regionalgruppe zusammenschliessen, der keine juristische Persönlichkeit zukommt. Eine Regionalgruppe kann von einem oder zwei Mitgliedern geleitet werden. Zweck der Regionalgruppen ist ein Erfahrungs- und Gedankenaustausch. Dazu werden möglichst regelmässig gemeinsame Treffen abgehalten und nach Bedarf Vorträge organisiert.


Art. 11 Die Regionalgruppenleiter
Die Regionalgruppenleiter sind für die Aktivitäten ihrer Regionalgruppe verantwortlich. Dabei werden sie vom Vorstand und dem Sekretariat unterstützt. Regionalgruppenleiter bezahlen keine Mitgliederbeiträge. Pflichten eines Regionalgruppenleiters sind:

  • Organisation von mindestens zwei Treffen oder Vorträgen pro Jahr.
  • Bei Bedarf Hilfeleistung an Mitglieder in der Form von Ratschlägen. Dazu werden in der SPVG-Mitgliederzeitschrift die Adressen aller Leiter publiziert.

Die Regionalgruppenleiter nehmen nach Möglichkeit an der Mitgliederversammlung teil. Dort erstatten sie kurz Bericht zu den Aktivitäten in ihrer Gruppe.


Art. 12 Der wissenschaftliche Beirat
Der wissenschaftliche Beirat ist ein Gremium von Dermatologen und weiteren Fachleuten, welche die Ziele der Gesellschaft unterstützen. Sie müssen nicht Mitglieder der SPVG sein.

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats stellen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung für Anfragen des Vorstands oder der Redaktion der SPVG-Mitgliederzeitschrift zu Problemen im Umfeld von Psoriasis und Vitiligo.
Der wissenschaftliche Beirat kann fachlich-medizinische Empfehlungen zuhanden des Vorstands und der Mitgliederversammlung erlassen.
Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats nehmen nach Möglichkeit an der Mitgliederversammlung teil.


Art. 13 Finanzen
Die Einnahmen der Gesellschaft bestehen aus:

  • Beiträgen der Mitglieder
  • Zinsen des Vereinsvermögens und weiteren Erträgen
  • Spenden
  • allfälligen weiteren Einnahmen

Aus diesen Einnahmen werden bestritten:

  • die Aufwendungen für das Sekretariat
  • die Aufwendungen für die Mitgliederzeitschrift "Hautsache", bzw. "La peau surtout"
  • die Aufwendungen der Regionalgruppen für Vorträge und Treffen
  • weitere Ausgaben

Die Höhe des Mitgliederbeitrages wird jährlich von der Mitgliederversammlung festgelegt. Er darf CHF 120.- nicht übersteigen. Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet ausschliesslich deren Vermögen. Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.


Art. 14 Schiedsgericht
Streitigkeiten zwischen einem Mitglied und der Gesellschaft sowie zwischen Mitgliedern, die den Grund in diesen Statuten oder in den Beschlüssen der Gesellschaft haben, sind unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit einem Schiedsgericht zur Beurteilung zu unterbreiten. Das Verfahren richtet sich primär nach der für Zürich geltenden zivilprozessualen Regelung, sekundär nach dem Konkordat über die Schiedsgerichtsbarkeit.


Art. 15 Auflösung
Die Auflösung der Gesellschaft kann nur durch eineeigens zu diesem Zwecke einberufene Mitgliederversammlung beschlossen werdenund überdies nur dann, wenn zwei Drittel der anwesenden Mitglieder zustimmen. Die Mitgliederversammlung hat im Weiteren über die Modalitäten der Liquidation Beschluss zu fassen. Die nach Auflösung des Vereins allfällig verbleibenden Mittel sind einer steuerbefreiten Institution mit gleicher oder ähnlicher Zwecksetzung zuzuwenden. Eine Verteilung unter die Mitglieder ist ausgeschlossen.


Art. 16 Schlussbestimmungen
Die revidierten Statutensind anlässlich der Mitgliederversammlung vom 17. April 2004 in Bern angenommen und gleichentags in Kraftgesetzt worden. Sie ersetzen die entsprechenden Bestimmungen der Statuten vom 20. Nov. 1993.

 

Der Präsident
lic.phil.I Kurt Scherrer
Die Tagesaktuarin
Eveline Kaltenrieder